Zwei Heimspiele stehen für die ASKÖ DONAU Linz in der laufenden Saison der Landesliga Ost noch auf dem Programm. Rechtzeitig vor dem Finish kehrten die Blau-Gelben vergangene Woche gegen den SC Marchtrenk erstmals im Frühjahr auch zuhause auf die Siegerstraße zurück. Nun peilen die Kleinmünchner am Freitagabend (19:00 Uhr) in der LINZ AG Arena gegen den SC Hörsching gar den fünften vollen Erfolg am Stück an.
Durch die jüngsten Siege ist ein Top-fünf-Rang noch in Reichweite, drei Zähler fehlen aktuell auf die Zweitvertretung des FC Blau-Weiß Linz. Im Frühjahrsranking findet sich die ASKÖ DONAU gar auf dem dritten Rang wieder. Der kommende Gegner aus Hörsching rangiert derzeit auf dem zehnten Tabellenplatz, nach dem Ende der Hinrunde war der SC noch einen Punkt vor den Donauranern gelegen. Seit dem Rücktritt von Trainer Helmut Puttinger schwingt in Hörsching interimistisch Matthias Niedermair das Zepter.
Dessen ungeachtet werden die Kleinmünchner eine Topperformance benötigen, um auch im zweiten Heimspiel nacheinander Zählbares in dreifacher Ausführung mitzunehmen. Im Hinspiel teilten die beiden Teams noch die Punkte: Rene Kober glich den zwischenzeitlichen Rückstand zu einem 1:1-Unentschieden aus. Keinen Grund zur Freude hatte es davor Ende August gegeben: Mit einem 1:3 in Hörsching hatte sich die Mannschaft aus dem ADMIRAL Landescup verabschiedet. Nun soll am Freitag die Revanche glücken.
Bann gebrochen
Mehr als sechs Monate hatten sich die blau-gelben Anhängerinnen und Anhänger gedulden müssen, am 8. Mai war es endlich so weit: Mit dem 2:0 über den SC Marchtrenk fuhr die ASKÖ DONAU Linz erstmals seit dem 1:0 über Rohrbach im Oktober 2025 wieder einen Heimsieg in der Meisterschaft ein. Noah Brandstätter brachte die Kleinmünchner nach sehenswerter Vorarbeit von Endi Nuhanovic in Führung. In Hälfte zwei trat der Torschütze sodann höchstpersönlich als Assistgeber in Erscheinung, indem er Burak Katar bediente, der zum 2:0 einnetzte. „Für uns war es wichtig, den ersten Heimsieg in der Rückrunde feiern zu können. Wir sind sehr zufrieden“, resümierte Cheftrainer Alexander Steinkellner nach dem Match auf ligaportal.at.
Das 2:1 in der Vorwoche beim SV HAKA Traun bedeutete indes bereits den vierten Ligasieg in Folge. Dabei drehten die Linzer nicht nur einen Rückstand, sondern mussten auch ab der 58. Minute nach dem Ausschluss gegen Edvin Orascanin mit einem Mann weniger auskommen. In Unterzahl sorgten Argjend Hyseni nach einem Corner und Burak Katar aber für den umjubelten Auswärtserfolg. Happy zeigte sich Coach Steinkellner jedoch vorrangig mit dem Resultat, weniger mit der Darbietung: „Mit der Leistung können wir nicht zufrieden sein, weil wir einfach zu unsauber im letzten Drittel waren. Dass wir das Spiel in Unterzahl noch drehen, beweist aber, wie gut die Moral in der Mannschaft ist. In der Rückrunde konnten wir schon 20 Punkte holen, die Richtung stimmt also.“