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Donau will weiße Weste wahren
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Donau will weiße Weste wahren

Nur drei Tage nach dem spektakulären Heim-Auftakt beim 4:3 über den USV St. Ulrich setzt die ASKÖ DONAU Linz ihre englische Woche mit dem nächsten Auftritt in der LINZ AG Arena fort. Vor eigenem Publikum (18:30 Uhr) streben die Kleinmünchner gegen die ASKÖ Schwertberg den dritten Sieg im dritten Spiel der Landesliga Ost an. 

„Wir gehen mit einer breiten Brust ins Spiel. Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen und die Mentalität vom Spiel gegen St. Ulrich ins Match mitnehmen, bin ich überzeugt, dass wir auch gegen Schwertberg als Sieger vom Feld gehen werden“, sagte Cheftrainer Alexander Steinkellner, dessen Team als eine von drei Mannschaften beim Punktemaximum hält.

Der freitägige Gegner aus dem unteren Mühlviertel war zum Auftakt Aufsteiger Ansfelden auswärts mit 0:1 unterlegen, ehe man vergangene Woche den zweiten Neuling Enns vor heimischer Kulisse mit 3:2 in die Knie zwang. Die abgelaufene Spielzeit hatten die Schwertberger auf dem 14. Rang abgeschlossen, in den direkten Duellen sprang für die ASKÖ DONAU nur ein Zähler heraus (0:0, 0:3). Mit dem erfolgreichen Start im Gepäck soll sich das heuer wieder ändern. „Schwertberg ist für eine defensive, kompakte und intensive Spielweise bekannt. Wichtig wird sein, den Ball laufen zu lassen, mutig nach vorne zu spielen und Effizienz im letzten Drittel zu zeigen“, kennt Cheftrainer Steinkellner das Rezept.

Erstmals kommt es am Freitag auch zum Doppel-Spieltag: Unmittelbar im Anschluss an die Kampfmannschaft ist die Zweitvertretung der Blau-Gelben in der neuen 2. Klasse 1B im Einsatz, der Gegner heißt ebenfalls Schwertberg (20:30 Uhr).   

Bester Start seit 28 Jahren

Ein Sieben-Tore-Spektakel boten die ASKÖ DONAU und der USV St. Ulrich den Zuschauern in der LINZ AG Arena am vergangenen Dienstagabend. Dank einer furiosen Aufholjagd fuhren die Kleinmünchner einen späten 4:3-Erfolg und damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel ein. Um einen solchen Start in eine Meisterschaft auszugraben, muss weit in den Geschichtsbüchern zurückgeblättert werden: In der Saison 1998/99 waren gegen Gmunden und SC Marchtrenk ebenfalls zwei volle Erfolge in den ersten beiden Runden gelungen. „Wir sind natürlich sehr zufrieden und glücklich, hier mit den drei Punkten aus dem Spiel gegangen zu sein. Es hat sich gezeigt, dass die Mentalität in der Mannschaft stimmt“, zollte Cheftrainer Alexander Steinkellner seinen Schützlingen Respekt.

Gleich dreimal liefen die Donauraner einem Rückstand hinterher: Geburtstagskind Nenad Vidackovic und Neuzugang Veljko Rakic – unmittelbar zuvor eingewechselt – egalisierten den Spielstand jeweils, nach dem 2:3 durch Felix Baumgartner in Minute 87 drohte die erste Saisonniederlage. Doch die weiteren Neuverpflichtungen Kilian Wehrl (90.) und Philipp Stangl in der zweiten Minute der Nachspielzeit schossen die Hausherren noch ins Glück. „Wenn man einen 2:3-Rückstand so spät noch in einen Sieg umwandelt, muss man zufrieden sein. Wir wollen uns darauf allerdings nicht ausruhen und wissen, dass wir sowohl im Ballbesitz als auch gegen den Ball noch Potenzial nach oben haben“, analysierte Steinkellner.

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