It is Derbytime!

Durch 1,7 Kilometer Luftlinie sind die beiden Sportplätze getrennt, für ein brisantes Linzer Derby am Tag vor dem Nationalfeiertag ist alleine deshalb alles angerichtet. Das Duell der Lokalrivalen Union Edelweiß gegen ASKÖ DONAU am Donnerstag (19.00) birgt aber noch viele andere, spannende Vorzeichen in sich.

 

Kultcharakter: Mittlerweile ist auch Edelweiß Stammgast in der LT1 OÖ-Liga, seit dem Aufstieg 2011 sind die Linzer ein fixer Bestandteil. Auf DONAU trifft das ohnehin seit dem Abstieg aus der Regionalliga 2002 zu. Die Meisterschaftsbilanz seit damals spricht allerdings für die Union: In 14 Duellen feierte Edelweiß sieben Siege, bei vier Remis gewannen unsere Blau-Gelben drei Mal. Es wird Zeit, diese Statistik aufzubessern. "Das wird ein Highlight", freut sich Trainer Harald Gschnaidtner auf das Match. 

Sportliche Ausgangslage: Die Donauraner wollen, punktegleich mit Leader Oedt auf Platz zwei liegend, mit dem Spitzenreiter weiter Schritt halten. Edelweiß, derzeit Siebenter, kann mit einem Dreier zu den Top fünf aufschließen wäre damit wieder auf Tuchfühlung zum absoluten Spitzenfeld. Zuletzt setzte es zwar ein 1:4 in Wallern, die Qualitäten des Gegners sind dennoch unbestritten. Beispiele gefällig? Ein 6:0 über Bad Ischl, ein 5:1 gegen Marchtrenk, ein 2:0 in St. Martin oder ein 2:2 gegen St. Valentin. "Ein sehr, sehr schwieriger Gegner, der vor allem bei Standardsituationen extrem gefährlich ist. Da müssen wir höllisch aufpassen, da haben sie schon einige Tore erzielt. Es ist eine spielerisch starke Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern", weiß Gschnaidtner. Aber: Dass unsere Blau-Gelben auch in der Fremde gegen jeden Gegner bestehen können, zeigt alleine ein Blick auf die Auswärtstabelle. Nach Punkteverlusten sind die Donauraner sogar das beste Gästeteam der Liga. "Wir wollen den Herbst anständig fertig spielen, noch einige Punkte sammeln und dann haben wir uns die Pause verdient", so Gschnaidtner. 

Duell der Torjäger: Seit 13 Jahren kickt Marius Bogdan für Edelweiß, seine Torjägerqualitäten sind allerorts bekannt. Auch heuer hat er schon acht Mal zugeschlagen, dazu drei Treffer im Cup erzielt. DONAU-Offensivspezialist Matej Vidovic steht ihm aber um nichts nach: Mit ebenfalls acht Saisontoren liegt er ex aequo mit seinem Pendant an der Spitze der Torjägerliste. Der große Trumpf unserer Truppe: Mit Radek Gulajev, Nenad Vidackovic und Edwin Skrgic (jeweils 6) hat unsere Mannschaft drei weitere hochgefährliche Offensivkräfte in den Reihen. 

Rückkehrer: Mit Andreas Gahleitner steht mittlerweile jener Mann bei Edelweiß an der Seitenlinie, der die ASKÖ DONAU von 2015 bis 2018 in 101 Liga-Spielen gecoacht hatte. Pikant: Ausgerechnet nach dem bislang letzten Liga-Derby im vergangenen Mai (0:2) folgte die einvernehmliche Trennung. Mit Goalie Stefan Singer (4 Jahre), Adilaid Dizdarevic (4) auf Seiten von DONAU sowie Saldin Pezic, Engin Ketan (je 4), Rudolf Naderer (2), Lukas Winkler und Jakob Winkler (je 1) bei der Union gibt es aus den Aufgeboten der vergangenen Woche weitere Akteure mit Vergangenheit beim Lokalrivalen. 


LT1 OÖ-Liga, 13. Runde
Do, 25. Oktober 2018, 19.00 Uhr
Union Edelweiß Linz - ASKÖ DONAU Linz
Sportplatz Edelweiß, SR Robert Platzer


2. Klasse Mitte, 11. Runde
Sa, 27. Oktober 2018, 15.00 Uhr
SV Pasching 16 - ASKÖ DONAU Linz 1B
Sportplatz Pasching, SR Rene Kettlgruber

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