Rückblick Hexenkessel VI

Die sechste Auflage der Fußballdiskussionsrunde Hexenkessel lieferte wieder spannende Themen rund um den österreichischen Fußball.

LT1-Moderator Wolfgang Irrer begrüßte bereits zum sechsten Mal bekannte Gesichter und Experten aus dem oberösterreichischen Fußball. Mit Andreas Hofmann war der sportliche Leiter von ASKÖ Oedt und Marketing-Chef des OÖFV zu Gast. Gastgeber und Inhaber der Bademeisterei Alexander Kraml erklärte warum sich ausgerechnet die ASKÖ DONAU Linz als guter Werbeträger darstellt. Donau-Trainer Andreas Gahleitner, Manager Kurt Baumgartner und Obmann Rainer Schütz sprachen über die jüngsten Entwicklungen bei den Blau-Gelben. Natürlich war auch, wie immer, Ferdinand "Milo" Milanovic am Podium. Der ehemalige Sportchef des FC Blau Weiß Linz David Wimleitner, stellte noch einmal klar, dass die Trennung von den Königsblauen, nichts persönliches mit Trainer Willi Wahlmüller zu tun hatte. "Wir haben überhaupt kein Problem miteinander", sagt David Wimleitner. Dies bestätigte Willi Wahlmüller, fügte jedoch hinzu: "Der Zeitpunkt war sicherlich nicht der beste"

Ligareform nicht zufriedenstellend

Zum Thema der neu beschlossenen Bundesliga-Reform ab der Saison 2018/2019 lautete der allgemeine Tenor in der Hexenkessel-Expertenrunde: "nicht zufriedenstellend". Ferdinand Milanovic brachte es auf den Punkt: "Die Attraktivität ist mit 20 Vereinen schon nicht gut, wie soll das jetzt werden, wenn dann 28 Vereine da sind". David Wimleitner nimmt auch die Medien mit ins Boot: "Meiner Meinung nach wird in der Öffentlichkeit das Produkt Fußball zu schlecht verkauft. Die Medienlandschaft in Österreich ist oft zu früh kritisch, nichtsdestotrotz kann man nicht davon sprechen, dass ein Spiel wie Wattens gegen Kapfenberg viele Leute ins Stadion lotst".

Zuschauerzahlen als großes Problem

Ein großes Problem stellen nach wie vor die gering vorhandenen Zuschauer dar. "Kleinmünchen hat über 30.000 Einwohner, da kann es eigentlich ja nicht so schwer sein, zumindest 500 zahlende Zuschauer in die LINZ AG Arena zu bekommen", hadert Donau-Manager Kurt Baumgartner. OÖFV-Marketing-Chef Andi Hoffmann erklärt: "Wenn du im Umkreis von zehn Kilometern 41 Vereine hast, ist es natürlich schwierig, eine Identität zu einem einzigen Klub aufzubauen". Obwohl die geringen Zuschauerzahlen auch dem Donau-Obmann ein Dorn in Auge sind, freut sich Rainer Schütz über neue Sponsoren: "Wir konnten den Ausstieg von TEKAEF gut auffangen, neue wichtige Sponsoren dazu gewinnen und sind nicht mehr von einem Hauptsponsor abhängig".  

"Wollen Derby-Fluch beenden"

Donau gegen Edelweiß oder Blau Weiß gegen LASK. Die zwei größten Derbys in Linz, sind natürlich auch immer Thema im "Hexenkessel". Blau-Weiß-Trainer Willi Wahlmüller hat gerade sein erstes hinter sich gebracht und Donau-Trainer Andi Gahleitner will endlich eines gewinnen. "Natürlich wissen wir, dass die Bilanz in den Derbys nicht gerade rosig ist. Das hat aber nichts mit Angst oder Druck zu tun. Ich bin überzeugt davon, dass wir in dieser Saison diese Negativ-Serie endlich ad acta legen werden", gibt sich der Chef-Coach der Blau-Gelben zuversichtlich. Am Ende einer spannenden, aufschlussreichen und launigen Diskussionsrunde, bedanken wir uns bei Alexander Kraml von der Bademeisterei für die bereitgestellte Location, den Podiumsgästen und selbstverständlich auch den Zuschauern. Bis zum nächsten "Hexenkessel" 2017!  

 

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